EU will Schweizer Holdings in die Verhandlungen zur EU-Zinsrichtlinie aufnehmen

Die Liechtensteiner Zeitung “Vaterland” berichtet, dass die EU in den kommenden Verhandlungen über die Erweiterung der EU-Zinsrichtlinie mit der Schweiz gleichzeitig das Thema der niedrigbesteuerten Holding-Gesellschaften (auch geläufig als Briefkastenfirmen) angehen möchte. Bislang waren beide Themen noch gesondert bearbeitet worden. Die eigentlich spannende Frage verbirgt sich dahinter: Wird das Thema der Holding-Gesellschaften auch bei EU-Mitgliedern wie etwa den Niederlanden angesprochen?
Zwar erwähnte EU-Kommissar Kovacs im gleichen Interview mit der Handelszeitung die Niederlande und Großbritannien, allerdings “nur” im Zusammenhang mit dem künftigen Geltungsbereich der überarbeiteten EU-Zinsrichtlinie in deren Überseegebieten (Cayman Inseln, Bermuda, Aruba, Niederländische Antillen, etc.). Im internationalen Blog des Tax Justice Network wird erklärt, warum die Holding-Gesellschaften der Niederlande dringend ebenfalls auf die Tagesordnung gehören wenn es um die Frage der Steuerflucht geht. Die US-Administration unter Obama sieht dies übrigens genauso

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