Steuervermeidung im Berliner Immobilienmarkt

Während mehrere Studien im Auftrag der Grünen im
Europaparlament die Steuertricks der großen Unternehmen (IKEA, BASF,
Inditex/Zara) dokumentieren, zeigt der Fall eines englischen Immobilieninvestors
in Berlin im Kleinen, detailliert und fassbar, die Mechanismen und Konsequenzen
der aktuellen Steuerpolitik. 
So wurden in dem Fall rund um die Firma Taliesin Property Fund allein fürs Steuernsparen 20 Briefkastenfirmen in Deutschland, Luxemburg, Zypern, Jersey, Guernsey und London gegründete. Diese kosten jedes Jahr mehr als 500.000 Euro – bei Mieteinnahmen von knapp 10 Millionen Euro. Dabei macht die detaillierte Recherche von Adrian Garcia-Landa und Christoph Trautvetter deutlich, dass Managementgebühren und Gewinnbeteiligungen von knapp 13 Millionen Euro 2015 fast steuerfrei an die Investmentbanker aus London flossen.
In Berlin steigen die Mieten sowie die Steuern für die verbleibenden Zahler der
Grunderwerbssteuer während Gesetzesänderungen gegen die Steuervermeidung den
Geschäftsmodellen der Vermeider um 6 Jahre hinterherhinken.
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