Digitalkonzerne fair besteuern

Die Studie wertet die Steuermodelle von Booking.com, Microsoft und Alphabet aus. Die Beispiele zeigen: Trotz der Bemühungen von OECD und G20 verschieben die größten und profitabelsten Konzerne ihre Gewinne weiter in Steueroasen und zahlen weniger Steuern als die kleinen und mittelständischen Unternehmen von nebenan. In der Studie wurden Informationen aus Konzernberichten sowie lokalen Geschäftsberichten aus dreizehn EU-Ländern ausgewertet. Die Zahlen zeigen: Die Konzerne verschieben ihre Gewinne in die USA, Irland oder in die Niederlande und verbuchen nur einen sehr kleinen Teil ihrer Gewinne in Deutschland. Mit Steuersätzen von 7 bis 15 Prozent zahlen sie dort weniger als die Hälfte von dem was in Deutschland fällig werden würde. Die aktuellen Reformen sorgen noch nicht für eine faire Besteuerung der Digitalkonzerne. Die Studie enthält fünf Vorschläge, wie sich das ändern könnte.

Download der Studie

Zur Studie (Webseite von Martin Schirdewan)

Zur Themenseite “Unternehmensteuern”

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