Das Netzwerk Steuergerechtigkeit ist Teil einer Allianz für eine gerechtere Besteuerung großer Vermögen. In der Allianz haben sich inzwischen 25 Organisationen mit insgesamt über zehn Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen, darunter Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Umweltorganisationen, Gewerkschaften und weitere zivilgesellschaftliche Initiativen.
Unterzeichnende Organisationen:
attac Deutschland
Arbeitnehmerkammer Bremen
Arbeitskammer des Saarlandes
AWO Bundesverband
AWO International e.V.
Brot für die Welt
Deutscher Gewerkschaftsbund
FiscalFuture e.V.
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.
Gemeingut in BürgerInnenhand
Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e.V.
Germanwatch e.V.
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Greenpeace e.V.
IG Metall
Klima-Allianz Deutschland
Misereor e.V.
Netzwerk Steuergerechtigkeit
Oxfam Deutschland e.V.
Paritätischer Gesamtverband
Sozialverband Deutschland (SoVD)
taxmenow – Initiative für Steuergerechtigkeit e.V.
ungleichheit.info
Sozialverband VdK Deutschland
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
WEED e.V. – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung
350.org Deutschland
Die Erstunterzeichner*innen der Allianz haben ihre Forderungen am 4. Oktober 2024 veröffentlicht:
Zum Start der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD appellieren wir mit einem offenen Brief an die SPD-Spitze, eine Vermögensteuer für Superreiche durchzusetzen. Die Organisationen fordern die Verhandler:innen der SPD auf, ihr Wahlversprechen einzulösen und sich für ein gerechteres Steuersystem einzusetzen, das insbesondere Superreiche in die Pflicht nimmt, sich stärker an der Finanzierung des Gemeinwohls zu beteiligen.
Weitere Unterstützer:innen sind:
Mein Grundeinkommen e.V.
wer hat der gibt
Konzeptwerk Neue Ökonomie
Oldies for Kids
jesuitenweltweit
Ukamazentrum der Jesuiten für sozialökologische Transformation
Bündnis für Menschenwürde und Arbeit Mönchengladbach
Wenn Ihre Organisation diesen Aufruf mitzeichnen möchte, freuen wir uns über eine E-Mail an: carl.wassmuth@gemeingut.org
9 Kommentare
Während die Gemeinnützigen an allen Ecken knausern müssen, hilft die Aussetzung der Vermögenssteuer seit Jahren dem Level der Reichen und Superreichen. Deshalb: Vermögenssteuer und Vermögensabgabe jetzt und sofort.
Glaubt wirklich irgendjemand allen Ernstes, dass ein System, das die Entstehung von „Super-Reichtum“ überhaupt erst möglich gemacht hat und weiterhin massiv begünstigt, tatsächlich willens und in der Lage sei, daran signifikant etwas zu ändern?
Aus meiner Sicht ein Lösungsansatz , wenn ausschließlich das herrschende Geldsystem betrachtet wird..
Prof. Dr. Paul Kirchhof, deutscher Verfassungs- und Steuerrechtler zum Thema * Steuervereinfachung – keine Utopie ? * anläßlich einer Vortragsveranstaltung vom Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e. V. am 24. Mai 2012 in Düsseldorf
Eine bessere Zukunft ist möglich, wenn wir bereit sind, die bestehenden Strukturen in Frage zu stellen.
Die Besteuerung von Reichen ist ein entscheidender Schritt für mehr soziale Gerechtigkeit und könnte z.B die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) ermöglichen. Angesichts der wachsenden Ungleichheit und der drohenden Krise durch massive Jobverluste infolge der Automatisierung könnte eine progressive Besteuerung erhebliche Mittel generieren. Dieses würde jedem Bürger zumindest ein Existenzminimum garantieren, bei ausreichender höhe die Kaufkraft erhöhen und soziale Spannungen abbauen. Zudem könnte es den Sozialstaat entbürokratisieren und zu einem gerechteren, nachhaltigeren Zusammenleben beitragen.
Gemeinwohl ist der wahre Maßstab für den Fortschritt einer Gesellschaft.
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9 Kommentare
Während die Gemeinnützigen an allen Ecken knausern müssen, hilft die Aussetzung der Vermögenssteuer seit Jahren dem Level der Reichen und Superreichen. Deshalb: Vermögenssteuer und Vermögensabgabe jetzt und sofort.
Da kann ich nur zustimmen
Glaubt wirklich irgendjemand allen Ernstes, dass ein System, das die Entstehung von „Super-Reichtum“ überhaupt erst möglich gemacht hat und weiterhin massiv begünstigt, tatsächlich willens und in der Lage sei, daran signifikant etwas zu ändern?
Retten wir unsere Demokratie gegen Feudalismus, sozialer Ungerechtigkeit und Willkür.
Aus meiner Sicht ein Lösungsansatz , wenn ausschließlich das herrschende Geldsystem betrachtet wird..
Prof. Dr. Paul Kirchhof, deutscher Verfassungs- und Steuerrechtler zum Thema * Steuervereinfachung – keine Utopie ? * anläßlich einer Vortragsveranstaltung vom Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e. V. am 24. Mai 2012 in Düsseldorf
(Auszug aus o. g. Vortrag):
https://www.youtube.com/watch?v=xI5qIvItECw
Eine bessere Zukunft ist möglich, wenn wir bereit sind, die bestehenden Strukturen in Frage zu stellen.
Die Besteuerung von Reichen ist ein entscheidender Schritt für mehr soziale Gerechtigkeit und könnte z.B die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) ermöglichen. Angesichts der wachsenden Ungleichheit und der drohenden Krise durch massive Jobverluste infolge der Automatisierung könnte eine progressive Besteuerung erhebliche Mittel generieren. Dieses würde jedem Bürger zumindest ein Existenzminimum garantieren, bei ausreichender höhe die Kaufkraft erhöhen und soziale Spannungen abbauen. Zudem könnte es den Sozialstaat entbürokratisieren und zu einem gerechteren, nachhaltigeren Zusammenleben beitragen.
Gemeinwohl ist der wahre Maßstab für den Fortschritt einer Gesellschaft.